Skalierbarkeit der Anwendung

Skalierbarkeit der Anwendung

Skalierbarkeit der Anwendung

Skalierbarkeit durch Effizienz der Cropzone-Anwendung

Die Skalierbarkeit der Anwendung des Cropzone-Verfahrens ist generell immer gegeben, da durch die modulare Bauweise der Hochspannungseinheiten, Düsensysteme und elektrischen Applikatoren baugleiche Einheiten je nach Arbeitsbreite nebeneinandergesetzt werden können.

Ein begrenzender Faktor ist jedoch die vom Traktor durch einen Zapfwellengenerator bereitstellbare Energiemenge. Diese wird durch die Traktorgröße limitiert. Gleichzeitig bestimmt die pro m Arbeitsbreite benötigte spezifische Leistung entscheidend die möglichen Arbeitsbreiten und die Geräteskalierung. Die spezifische Leistung hängt stark von der Anwendung ab, wobei hohe Pflanzen mit viel Biomasse (z. B. Kartoffelsikkation) und sehr dicht wachsende Pflanzen (Grasbestände nach Gründüngung oder Ackergrasbeendung) deutlich mehr Leistung erfordern als kleine Pflanzen oder schüttere Bestände bei Nacherntebefahrungen oder Vorauflaufbehandlungen. Entscheidend für das Cropzone-Verfahren ist jedoch, dass durch die Verwendung optimierter elektrohybrider Flüssigkeiten der Widerstand am Übergang Applikator-Blatt minimiert wird und damit auch die erforderliche spezifische Leistung reduziert wird gegenüber reinen elektrophysikalischen Anwendungen. Während bei Vollflächenanwendungen nach der Ernte oder zur Behandlung von Gründüngung die Traktorgröße und Arbeitsbreite frei korreliert werden können, ist die spezifische Leistungsanforderung bei anderer Anwendung deutlich wichtiger und limitierter. So können nach der Saat in vielen Kulturen (Vorauflauf Getreide, Rüben etc.) nur noch die Fahrgassen genutzt werden, was ausreichend hohe Arbeitsbreiten voraussetzt, wenn nicht weitere Flächenverluste durch zusätzliche Fahrgassen entstehen sollen. Bei einigen Reihenkulturen ist auch eine Fahrt zwischen den Reihen möglich oder sogar zwingend, was jedoch Traktoren von begrenzter Größe (und Leistung) ggf. mit besonderer Hackbereifung erfordert. Auch hier ist jede Steigerung der Leistungseffizienz der Behandlung durch optimierte Kombinationen mit dem Cropzone-Verfahren wichtig. Um die Gesamtgewichte der Traktoren und Anbaugeräte zu begrenzen und den Boden zu schonen, ist eine Erhöhung der Leistungseffizient sehr hilfreich. Zusätzlich können sehr große Geräteeinheiten auch als Anhänge konzipiert werden oder zumindest im Feldbetrieb über zusätzliche Laufräder zur Lastverteilung verfügen.

Da das Cropzone-Verfahren keine vollflächige Benetzung der Pflanzen erfordert und die elektrohybriden Lösungen in vielen Fällen hochkonzentriert verteilt werden können, hält sich auch der mitzuführende Bedarf an Flüssigkeit gewichtsmäßig in Grenzen.

Alle Faktoren gemeinsam erhöhen die Skalierbarkeit des Verfahrens durch den optimierten und sparsamen Einsatz von elektrischer Leistung/Energie und Flüssigkeiten.

  • Date 4. September 2020
  • Tags crop.zone, home

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