Einsatzbereiche crop.zone

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CO2 Reduktion und Speicherung als Teil des Crop.zone Portfolios

CO2 reduction and storage as part of the Crop.zone portfolio

Um die Landwirtschaft Europas zu einer CO2-Senke zu machen und Böden als zusätzliche CO2-Speicher zu etablieren, sind eine Reihe von Maßnahmenpaketen nötig. Besonders sinnvoll sind Maßnahmen, die sich komplett in agronomisch sinnvolle Strategien zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und der Resilienz einfügen und zu schnell wirkenden Ergebnissen führen. Nur so wird sich die Klimaneutralität der Landwirtschaft und der Wirtschaft generell im Sinne des Green Deal bis 2050 verwirklichen lassen.

Zu vielen dieser Maßnahmenpakete wird crop.zone wesentliche Beiträge liefern können, die hier kurz dargestellt sind:

 

1.Durch vermehrte organische Düngung werden in vielen Fällen Disteln als Wurzelunkräuter gefördert, die dann aber nicht mehr mit verstärktem Pflügen bekämpft werden können, weil dadurch wieder viel organischer Kohlenstoff als CO2 freigesetzt würde. zone kann durch seine systemische Wirkung bis in die Wurzel erheblich dazu beitragen, Wurzelunkräuter entscheidend zu schwächen, ohne Biodiversität und Wasser aus dem Boden herauszupflügen.

2.Bei der Wiederaufforstung B. mit Dauerkulturen wie Obstbäumen oder Weihnachtsbäumen entsteht immer Bedarf, die Bäume in den ersten Jahren vor schnellwachsendem Beikraut zu schützen, möglichst ohne Herbizide einzusetzen und den Boden aus Erosionsgründen oder zum Schutz von Bodenlebewesen nicht zu bewegen. Je nach Kulturform und Nachfrage kann Crop.zone spezifische Applikatoren entwickeln, um störenden Bodenbewuchs nachhaltig niedrig zu halten.

3.Bei Flächenstilllegung (z. B. für Schutzgebiete), kommt es in den Umstellungsjahren häufiger zu massivem Befall mit invasiven Pflanzen, welche die Schutzanstrengungen dauerhaft zerstören kann. Da in diesen Gebieten chemische Herbizide und Bodenbewegung keine Option sind, kann Crop.zone-Technologie hier weiterhelfen und spezifische elektrophysikalische Konzepte entwickeln.

4.Bei der Bioenergieproduktion, z. B. in Kurzumtriebsplantagen oder mit ein- oder mehrjährigen Biomassepflanzen muss der Unkrautdruck insbesondere durch Wurzelunkräuter gesenkt werden. Nur so können die Pflanzen ihr Potential nutzen und gleichzeitig Schäden für die Umwelt vermieden werden. Crop.zone kann hier sowohl zum integrierten Unkrautkontrolle als ggf. auch zur solaren Trocknung durch Sikkation beitragen.

5.Da in der Biolandwirtschaft jeglicher chemischer Herbizideinsatz ausgeschlossen ist, können sich hier hartnäckige Unkräuter im Laufe der Jahre ausbreiten, die nur mit tiefem Pflügen oder anderen, nicht zwingend nachhaltigen Methoden langfristig bekämpfbar sind. Besonders bei der Ausweitung der Biolandwirtschaft auf Flächen mit hohem Unkrautdruck und bei sich akkumulierenden Fehlern im Unkrautmanagement können elektrophysikalische Methoden unter Zuhilfenahme bioanbau-kompatibler Flüssigkeiten wichtig werden.

6.Nach der Wiedervernässung von Moorflächen die noch als hochwertiges feuchtes Weideland oder zur Heugewinnung genutzt werden sollen, werden sich kaum verwertbare Binsen ausbreiten, die chemisch aus Umweltgründen kaum noch bekämpft werden. Elektrophysikalische Hybridbehandlungen mit spezieller Abstimmung auf die Wachstumsform der Binsen durch Crop.zone kann hier weiterhelfen, wenn Moore endlich wieder vernässt werden und als CO2 Senke dienen.

7.Bei der konservierenden Bodenbearbeitung muss das Unkraut möglichst ohne Bodenbewegung systemisch bis in die Wurzel kontrolliert werden. Zusätzlich müssen oft auch Restbeständen von Greeningpflanzen effektiv und ohne Bodenbewegung gestoppt werden Auf diesem Weg lässt sich die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, zunehmend Kohlenstoff im Boden speichern und die Erosionsgefahr minimieren. Crop.zone arbeitet hier perfekt als systemisches Herbizid ohne Bodenbewegung.

8.Bei der kohlenstoff- und nährstofferhaltenden Nutzung von Wiesen zur Beweidung oder zur Heuernte ist ein Umbruch zur Unkrautkontrolle oder zur Verbesserung der Grasqualität auch aus Klimagründen nicht mehr möglich. Durch höhenselektive Applikation ohne tiergiftige Bestandteile können hartnäckige Unkräuter auch im laufenden Weide- oder Heugewinnungsbetrieb wiederholt ohne Umbruch und Bodenbewegung behandelt werden. Die Crop.zone Technologie liefert dazu schon heute die entscheidenden Module für eine nachhaltige höhenselektive Unkrautkontrolle auf Wiesen.

  • Date 4. September 2020
  • Tags CO2, crop.zone

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