Hohe Flächenerträge

Hohe Flächenerträge

Hohe Flächenerträge

Notwendigkeit hoher Flächenerträge zum Schutz von Naturflächen und zur Sicherstellung der Ernährung

Pro Bürger stehen in Deutschland zurzeit 0,15 ha Ackerfläche, also 1500 m² zur Verfügung. Dies ist weniger als im Weltdurchschnitt, wo zurzeit noch 2000 m² pro Mensch zur Verfügung stehen. Gleichzeitig gibt es aber Rechnungen, dass jede/r Deutsche ca. 10.000 m² Ackerland im Ausland durch Import von Futtermitteln und Nahrungsmitteln besetzt und damit auch z. B. für die Regenwaldabholzung direkt mitverantwortlich ist. Deutschland muss seinen Ackerbedarf dementsprechend zunehmend regional und kalorieneffizient decken.

Fakt ist auch, dass mit der Erhöhung der Weltbevölkerung und der immer noch laufenden Bodenzerstörung die Anbauflächen immer weiter zurückgehen werden. So rechnet man für das Jahr 2050 nur noch mit 1500 m² pro Person. Bedingt durch Böden, Landwirtschaftsmethoden und Klima sind jedoch die Erträge in sehr vielen Gegenden der Welt deutlich geringer als in Europa, was die hiesigen Böden noch viel wertvoller macht.

Um die Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren und den immer noch vorhandenen Hunger weiter zurückzudrängen, werden einzelne Maßnahmen nicht reichen. Eine massive Verringerung des Anbaus von Futterpflanzen auf Ackerflächen (einhergehend mit einem deutlich verringerten feldfrucht-basiertem Fleischkonsum) wird genauso zum Paket gehören wie die Aufrechterhaltung einer intensiven Landwirtschaft mit hohen und sicheren Hektarerträgen, wo Boden und Klima dies zulassen. Aber: die hohen Hektarerträge dürfen nicht Boden und Biodiversität weiter zerstören, sondern alle Ziele müssen gemeinsam erreicht werden. Das wird einen effektiven Pflanzenschutz und eine Unkrautkontrolle genauso erforderlich machen wie eine konservierende Bodenbearbeitung und eine ertragsschonende Minimierung des Einsatzes toxischer Agrarchemikalien.

Es wird nicht helfen, einzelne Faktoren wie Biodiversität, Fleischkonsum, Pestizideinsatz oder Bodenschutz gegeneinander auszuspielen oder zu hoffen, dass das Problem mit einer einzelnen Lösung handhabbar wird. Die Diversität wird auch bei den Konzepten und Anwendungsbereichen weiter fortschreiten immer mit dem Ziel vor Augen, auf wenig Fläche viel Nahrung für Menschen nachhaltig zu produzieren. Wir werden viele Bausteine benötigen, die Erträge, Böden und Biodiversität genauso schützen wie das soziale und wirtschaftliche Leben der Landwirte. Sicher ist jedoch, dass die Akzeptanz deutlich niedrigerer Flächenerträge zugunsten von Umweltvorteilen leider keine alleinige und nachhaltige Problemlösung in einer begrenzten Welt sein wird. Hier werden neue Technologien genauso gefragt sein wie eine stark erweiterte Umsetzung der bestmöglichen landwirtschaftlichen Bewirtschaftung weltweit und besonders auch in Europa.

Crop.zone stellt mit einem systemischen Herbizid ohne Bodenbewegung einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft auch im Sinne des Green Deal. Nur mit hohen Erträgen UND einer Verbesserung der Umweltfreundlichkeit und Biodiversität lässt sich eine resiliente und versorgungssichere Landwirtschaft weltweit aufbauen und die Menschheit mit ausreichend Nahrungsmitteln versorgen.

Weiterführende Informationen:

https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/weltweit-gehen-jaehrlich-10-millionen-hektar

https://www.kali-gmbh.com/dede/company/news/charts/chart-of-the-month-201207-the-world-is-losing-ground.html

 

  • Date 4. September 2020
  • Tags agriculture, soil

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