Nicht-chemische Pflanzenkontrolle

Nicht-chemische Pflanzenkontrolle

Nicht-chemische Pflanzenkontrolle wirksam machen

Nicht-chemische Pflanzenkontrolle wirksam machen

Schon bei rein chemischen Behandlungsmethoden kann durch die Nutzung optimierter Formulierungen, die den Weg der Substanzen bis zum endgültigen Wirkungsort erleichtern, die Effizienz des Wirkstoffes stark erhöht werden. Dieses Konzept der synergistischen Wirkung kann auch problemlos auf die Kombination von chemischen und physikalischen Methoden ausgedehnt werden. Bei der alleinigen elektrophysikalischen Behandlung kann eine systemische Wirkung der Unkrautkontrolle bis in die Wurzeln bei hohem Übergangswiderstand zwischen elektrischen Applikator und Blattoberfläche mit erheblichem Energieverbrauch erreicht werden. Nach dem Wegfall von Glyphosat als letztem breit angewendetem systemischem Herbizid werden aber auch beim nichtsystemischen Herbizid Pelargonsäure sehr hohe Aufwandmengen benötigt, um angemessene Effekte zu erzielen, ohne jedoch die Wurzeln sicher zu treffen.

Durch die Kombination der beiden Konzepte Chemie und Strom mit einer Erniedrigung des Übergangswiderstandes, kann somit ein systemisches Herbizid mit geringerem Energieeinsatz eingesetzt werden. Dies ermöglicht dann, bei insgesamt niedrigerem Energieeinsatz, höhere Applikationsbreiten auf dem Feld und damit eine höhere Schlagkraft und Arbeitseffizienz des Gesamtverfahrens (Arbeitsbreite x Fahrgeschwindigkeit). Zusätzlich wächst die Bodenschonung durch niedrigere Gerätegewichte, weniger Überfahrtsstrecken pro Hektar und die Nutzung permanenter oder temporärer Fahrgassen.

  • Date 4. September 2020
  • Tags agriculture, crop.zone, home

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