Boden nicht erneuerbar

Boden nicht erneuerbar

Boden nicht erneuerbar

Boden als nicht erneuerbare und limitierte Ressource

Nicht erneuerbare Ressourcen müssen nachhaltig genutzt werden, dürfen dabei aber nicht verbraucht werden oder verlorengehen. Boden ist eine unverzichtbare, nichterneuerbare Ressource für die Landwirtschaft und alle stabilen Ökosysteme der Erde. Durch Erosion gehen weltweit pro Jahr 24 Milliarden Tonnen fruchtbare Humusschicht verloren. In Europa ist der Verlust an Boden im Durchschnitt 17-mal höher als die Neubildung. In Deutschland werden durchschnittlich 0,14 bis 0,35 mm Boden pro Jahr (entsprechend 1,4 bis 3,5 t pro ha) abgetragen. Ein Viertel aller Agrarflächen sind stark erosionsgefährdet und haben einen Flächenabtrag von ca. 0,5 mm pro Jahr.

Nur durch den Einsatz von bodenkonservierender Landwirtschaft ist es möglich, die Erosion durch Wind und Wasser und den Abbau der Bodenqualität von Böden zu stoppen und den Trend hin zu mehr Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz umzukehren. Nur so kann die Fruchtbarkeit der noch verfügbaren Böden erhalten und ihre Stabilität/Resilienz gegenüber landwirtschaftlicher Nutzung, Trockenheit, Starkregen und Winderosion erhöht werden. Sind die Böden einmal verloren wie z. B. in vielen Gebieten Süditaliens und Griechenlands reichen auch viele Jahrhunderte nicht, die Böden wieder flächendeckend als Lebensgrundlage für Umwelt und Mensch verfügbar zu machen.

Crop.zone kann mit der Vermeidung von Bodenbewegung bei der Unkrautkontrolle und der Möglichkeit Böden durch die Wiederanreicherung von Organik zu stabilisieren einen wichtigen Bei-trag dazu leisten, Böden zu schützen und zu regenerieren.

Wichtige Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/bodenbelastungen/erosion#textpart-9

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  • Date 4. September 2020
  • Tags agriculture, soil

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